Das Eigene

Das Eigene wurde an die Wand gedrückt…klatsch, da liegt es nun!
Das Eigene wurde übersehen….pffff…ich grab es wieder aus – Schicht für Schicht!
Das Eigene wurde eingezwängt, in Rollenklischees, Bilder und Einkastelungen!

Ich grab mich durch, ich grab mich um, ich grab mich aus!

Das Eigene wurde kaltgemacht, ruhiggestellt, überhört und niedergedrückt…

Ich lass es wieder zu, ich lass mich wieder ein, ich lass es sein!

Das Eigene wurde überfahren, konnte nur außerhalb existieren…

Ich fang mich wieder ein, fang den Tanz mit dem Schatten wieder an!

Das Eigene hatte keine Lebensberechtigung, und wenn dann nur in Ausschnitten!

Ich bin die, die mich will, so wie ich bin, in hundert Varianten…

Mal im Dreiviertel, mal im falschen Rhythmus, mal im Takt!

Ich bin die, die gestalten will, die formen will, die leben will

Das Eigene fühlt sich manchmal klein und schwach…

Ich bin die, die wirken will – im eignen Ausdruck der Kraft…

Das Eigene möchte auch mal in Ruhe gelassen werden,

Ich bin die, die träumen, spinnen, weben will…

Das Eigene wurde niedergerungen, konnte sich nur wehren, kämpfen, strampeln.

Ich bin die, die zulassen und heilen möchte, im Sinne der eigenen Ganzheit!