Das eigene Staunen betrachten

Ich komme wieder auf meine eigene Spur und betrachte erstaunt das eigene Staunen
Ich komme wieder in meinen Weg und finde ein ureigenes inneres Raunen

Ich komme wieder in meinen eigenen Lebensplan hinein und drehe und winde meine Gedanken vor lauter Staunen im Raunen hin und her,

Ich komme wieder in neue verschlungene Gänge,
und befreie mich von uuuuralten Zwängen…

Ich betrachte mein Staunen und mein Staunen betrachtet mich.
Ich sehe mein Raunen und mein Raunen ist manchmal auch für dich.
Ich betrachte die auf mich schauende Welt und blicke mich neu um,
denn gelebt hab ich bereits viel im Innen und Außen umadum.

Ich singe mein Staunen hinaus in die Welt,
nur geht’s halt auch nicht ganz ohne Geld.
Ich singe mein Staunen hinein auch neu in mich,
Ich gestalte mein Staunen nun jeden Tag mit Gedicht.

Ich befreie mich grad von der alten verstaubten Welt,
und hoffe, dass das zaghafte Neue in mir noch eine Weile hält.

Ich begreife mein Fühlen auf einmal ganz rund,
nur um mich herum ist noch keine, die ganz damit kund.

Ich schäle mich raus wie einer Zwiebelhaut gleich,
oft schwimmen dabei schon zarte Rosen im Teich!

Das Staunen betrachtet sich selbst dabei oft kunterbunt,
und platzt dann heraus oft zu ganz später Stund!

Das Staunen ist manchmal in Schwebe noch sehr,
und es hofft, zu gelangen in neue Welten immer mehr!

Das Staunen ist oft wie ein Fisch im Wasser verwoben,
und gibt mir die Kraft zu betrachten von oben!

Sigrid Francesca Beckenbauer, März 2014

Veröffentlicht in: Text

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